VW plant zweite Generation des ID. Buzz
Volkswagen will den ID. Buzz in einer zweiten Generation fortführen. Der Elektrovan soll auf die SSP-Plattform wechseln und günstiger werden.

VW plant eine zweite Generation des ID. Buzz. VW-Chef Thomas Schäfer bestätigte die Fortführung des Elektro-Busses im Umfeld des Pariser Autosalons gegenüber der britischen Auto Express. Das aktuelle, inzwischen vier Jahre alte Modell sei mit Updates aufgefrischt worden; die nächste Generation soll erst am Ende des laufenden Modellzyklus folgen. Da dieser voraussichtlich weitere vier Jahre dauert, wäre ein neuer ID. Buzz dem Bericht zufolge nicht vor 2030 zu erwarten.
Die neue Generation soll vom bisherigen MEB-Baukasten auf die Konzernplattform SSP wechseln. Genannt werden mehr Reichweite, kürzere Ladezeiten durch höhere Ladeleistung und modernere Software. Zudem soll die SSP durch ihren Einsatz in vielen künftigen Elektromodellen die Kosten senken und damit einen niedrigeren Verkaufspreis ermöglichen. Schäfer nennt außerdem günstigere Lithium-Eisenphosphat-Akkus als Hebel; solche LFP-Akkus wurden bereits im aktuellen ID. Buzz eingeführt. Derzeit startet der ID. Buzz bei rund 52.300 Euro. Beim Design kündigte VW-Designchef Andreas Mindt eine Weiterentwicklung an, ohne ständig dieselben Retro-Elemente zu wiederholen.


