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Ford ruft 97.000 Mustang Mach-E wegen Differenzial zurück

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Beim Ford Mustang Mach-E kann eine Ritzelwelle im Hinterachsdifferenzial brechen. Betroffen sind weltweit 96.840 Fahrzeuge, davon 6.598 in Deutschland.

Ford ruft 97.000 Mustang Mach-E wegen Differenzial zurück
Image: Auto-idat

Ford ruft weltweit 96.840 Mustang Mach-E zurück. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts kann ein fehlerhaftes Differenzial beim Elektro-SUV zu einem Verlust des Vortriebs oder zu einer unbeabsichtigten Fahrzeugbewegung führen. In Deutschland sind 6.598 Fahrzeuge betroffen.

Ritzelwelle im Hinterachsdifferenzial kann brechen

Aus dem Ford-Rückrufportal geht hervor, dass die Ritzelwelle des Hinterachsdifferenzials brechen kann. In diesem Fall kann das Fahrzeug seinen Vortrieb verlieren. Außerdem kann sich der Mustang Mach-E bei eingelegter Parkstellung „P“ unbeabsichtigt bewegen, wenn die Feststellbremse nicht angezogen ist. Beide Fälle erhöhen das Unfallrisiko.

Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum März 2020 bis Dezember 2023. Schäden an Sachen oder Personen im Zusammenhang mit diesem Differenzialproblem sind bislang nicht bekannt.

Abhilfe noch nicht verfügbar

Eine fertige Reparaturmaßnahme steht laut Ford-Rückrufportal derzeit noch nicht bereit. Vorgesehen ist offenbar der Austausch des Hinterachsdifferenzials; die dafür nötigen Teile fehlen aber noch und sollen ab dem vierten Quartal 2026 verfügbar sein.

  • Ford führt den Rückruf unter dem Code 26S50.
  • Beim KBA ist der überwachte Rückruf unter der Referenznummer 16878R gelistet.
  • Ford nennt für Rückfragen die Hotline 0221-99992999.

Quellen