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Subaru plant eigene Elektroauto-Plattform

Subaru entwickelt eine eigene E-Plattform und will sich damit technisch stärker von Toyota lösen. Erste Serienmodelle sollen 2029 starten.

Subaru entwickelt eine eigene Plattform für Elektroautos und will damit künftig weniger stark auf Technik von Toyota angewiesen sein. Bisher basieren die Elektrobaureihen der Marke, darunter Solterra, Uncharted und E-Outback, auf Toyota-Pendants. Mit der neuen Architektur will Subaru mehr Einfluss auf Allradantrieb, Batterie und Sicherheitssysteme erhalten.

Für Europa ist der Schritt Teil eines größeren Umbaus. Subaru hat für den europäischen Markt bereits das Ende von Verbrennungsmotoren zum Jahresende 2027 bestätigt; danach sollen dort ausschließlich Elektromodelle angeboten werden. In anderen Märkten sollen Verbrenner und Hybridantriebe weiterhin im Programm bleiben.

Erste Technikdaten

Erste Erprobungsträger auf Basis eines Outback fahren bereits in Japan. Der Prototyp nutzt für den Allradantrieb einen 148 kW (201 PS) starken Elektromotor an der Vorderachse und eine 227 kW (309 PS) starke E-Maschine an der Hinterachse. Die Systemleistung liegt bei rund 375 kW (510 PS). Damit soll der Sprint von 0 auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden möglich sein. Gegenüber den derzeit genutzten Toyota-Plattformen soll das Gewicht um rund 100 Kilogramm sinken.

Die Elektromotoren entwickelt Subaru gemeinsam mit Aisin; sie sollen effizienter, leichter und kompakter ausfallen. Die Batterie entsteht in Kooperation mit Panasonic und besteht aus rund 4.000 zylindrischen Zellen. Der Zellverbund soll eine Gewichtseinsparung von rund 25 Prozent ermöglichen. Offen bleiben Zellchemie sowie die Frage, ob Subaru eine 400- oder 800-Volt-Architektur nutzt. Die Steuereinheit für den Antrieb entwickelt Subaru selbst; sie soll Over-the-Air-Updates erlauben. Bei den Assistenzsystemen ist KI-Unterstützung vorgesehen. Erste Serienmodelle auf der neuen Plattform sollen 2029 auf den Markt kommen.

Quellen