Skoda Epiq und Peaq erweitern E-Palette
Skoda ergänzt sein Elektroangebot mit dem 4,87 Meter langen Peaq als Flaggschiff und dem 4,17 Meter langen Epiq als Einstiegsmodell.
Skoda erweitert seine Elektro-Palette mit zwei Modellen an den Rändern des Angebots: Der Peaq wird mit 4,87 Metern Länge als neues Flaggschiff beschrieben, der Epiq mit 4,17 Metern als neues Einstiegsmodell. Der Peaq ist rund zwölf Zentimeter länger als der Kodiaq und bietet laut Bericht als Siebensitzer hinter der dritten Reihe 299 Liter Kofferraum, als Fünfsitzer 935 Liter und bei umgeklappter zweiter Reihe 2150 Liter Ladevolumen. Hinzu kommt ein 37-Liter-Frunk für das Ladekabel. Für die Schweiz ist der Peaq mit 86-kWh-Batterie vorgesehen, wahlweise mit Heckantrieb und 210 kW/286 PS oder als Allradversion mit 220 kW/299 PS. Das Infotainment steht erstmals im Hochformat, Tasten für Klima und Lautstärke bleiben erhalten. Optional genannt werden Vordersitze mit Massagefunktion und ausfahrbaren Beinauflagen sowie ein elektrochromatisch abdunkelbares Panoramaglasdach. Für den Peaq 90x werden offiziell rund 610 Kilometer Reichweite genannt; bei der beschriebenen Testfahrt lag der Verbrauch eher bei knapp 20 als bei den angegebenen 15,8 kWh/100 km, was im Bericht auf gut 400 Kilometer hochgerechnet wird. Die Ladeleistung beträgt maximal 199 kW, der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent soll 28 Minuten dauern. Außerdem werden bidirektionales Laden, Plug & Charge und ein Autobahn-Assistent genannt, der nach gesetztem Blinker selbständig die Spur wechseln kann. In der Schweiz beginnt der Peaq bei 60’350 Franken, mit Allradantrieb und entsprechender Ausstattung werden rund 75’000 Franken genannt.
Der Epiq nutzt die neue MEB+-Plattform, die er sich mit VW ID.Cross und Cupra Raval teilt. Trotz kompakter Abmessungen werden ausreichende Platzverhältnisse vorn und im Fond sowie ein 475 Liter großer Kofferraum beschrieben. Gefahren wurde im Bericht die „First Edition“ 55 mit 155 kW/210 PS und 52-kWh-Batterie; Skoda nennt dafür bis zu 430 Kilometer Reichweite. Auf der Testfahrt inklusive deutscher Autobahnen zeigte der Bordcomputer 13,3 kWh/100 km an, woraus der Bericht rund 400 Kilometer als realistisch ableitet. Die maximale Ladeleistung liegt bei 105 kW, von 10 auf 80 Prozent dauert der Ladevorgang 24 Minuten. Im Innenraum werden ein modernes, aufgeräumtes Cockpit und viel Hartplastik genannt. Einsätze und Organizer für Ablagen sollen sich als digitale Dateien herunterladen und per 3D-Drucker herstellen lassen. Der Epiq startet in der Schweiz bei 25’900 Franken; diese Basisversion hat eine 37-kWh-Batterie und rund 310 Kilometer Reichweite. Die gefahrene „First Edition“ kostet mindestens 40’000 Franken.


