Porsche Mission S: Supersportwagen ab 2029 möglich
Porsche zeigt mit dem Mission S eine Studie für eine neue Baureihe oberhalb des 911. Ein Serienmodell könnte frühestens 2029 folgen.
Neue Baureihe oberhalb des 911
Porsche hat den Mission S als Studie für einen künftigen Mittelmotor-Supersportwagen gezeigt. Das Modell soll nicht nur ein Einzelstück in der Tradition von Carrera GT und 918 Spyder vorwegnehmen, sondern eine eigenständige Baureihe oberhalb des 911 begründen. Ein Serienmodell könnte frühestens 2029 auf den Markt kommen; der Name dürfte dann nicht Mission S lauten und könnte mit einer 9 beginnen.
Antrieb noch offen
Zur Technik nennt Porsche bislang nur wenige konkrete Details. Ein rein elektrischer Antrieb steht nach dem Bericht nicht im Mittelpunkt; vielmehr gilt die Plattform als offen für mehrere Lösungen. Plug-in-Hybrid- und Vollhybrid-Konzepte werden als denkbar beschrieben. In der Gerüchteküche ist von einem Achtzylinder-Boxermotor die Rede, der hinter der Kabine und vor dem Hinterachsmodul sitzen könnte. Beim öffentlichen Auftritt rollte die Studie mit Verbrennungsmotorkraft auf die Bühne.
Design mit Porsche-Zitaten
Der Mission S greift mehrere historische Porsche-Motive auf. Die Front erinnert an Carrera GT und 911 GT1, das Heck mit geteilten Leuchten und Schriftzug an den 928. Auch die Räder mit Wählscheiben-Optik und das Radialgebläse über dem Motorraum verweisen auf frühere Modelle, insbesondere den 917 aus der Le-Mans-Ära. Ob das Lüfterrad in einem späteren Serienauto eine funktionale Rolle bekommt, ist offen.
Im Innenraum setzt Porsche ebenfalls auf klassische Elemente: fünf Rundinstrumente mit zentralem Drehzahlmesser, ein Wählhebel und ein echter Zündschlüssel links vom Lenkrad. Der Hebel könnte je nach Auslegung ein PDK oder ein Schaltgetriebe bedienen. Einen großen Zentralbildschirm zeigt die Studie nicht; stattdessen gibt es eine Smartphone-Halterung, die bei Bedarf Funktionen wie CarPlay Plus übernehmen könnte. Als mögliche preisliche Zielmarke wird rund eine halbe Million Euro oder Dollar genannt, bestätigt ist diese Summe nicht.
